Frühling im Weinberg.
Durch das ‚Gärtnern‘ bekomme ich automatisch eine engere Beziehung zu Natur, Klima und Wetter. Genau vor 4 Wochen um den 23. April war ich noch voller Panik. Aufgrund der hohen Temperaturen und der massiven Sonneneinstrahlung explodierte nicht nur der Rebstock, sondern auch die Pfingst (!)Rose signalisierte: ‚Ich wär dann mal so weit‘.
Dann kamen Regen, kühlere Temperaturen und weniger Licht. Und die Natur schien wieder eine Pause einzulegen. Somit sieht jetzt fast alles wieder nach ‚Normbereich‘ aus, inklusive, dass die Eisheiligen ausgeblieben sind.
Hätte sich der Mai hingegen als ‚Wonnemonat‘ präsentiert, ich möchte mir gar nicht ausdenken wie weit die Vegetation aktuell bereits wäre…
In diesem Jahr ist der Weinberg im 7. Standjahr; gepflanzt wurde im April 2019. Ich kann mich nicht erinnern, dass ‚ein-Jahr-wie-das-andere‘ war. Jedes Jahr ist neu, insbesondere was den Beginn der Vegetation betrifft. Hatte ich 2 oder 3 Frostjahre mit Totalausfall aufgrund früher Blüte? Plus noch die 2 Jahre nach der Pflanzung, wo es nur um Wachstum und Erziehung geht. Ca. 1/4 der Stöcke fühlten sich nicht wohl und mussten ersetzt werden. Im Grunde genommen hat nur der 2025er Jahrgang bisher etwas Menge gebracht. Man sieht: das Ganze ist zäh wie Kaugummi…
Aktuelle Auffälligkeiten im Weinberg? Ja, es gibt genau eine Piwi-Sorte, da gehen die Rehe steil. Genauso steil wie beim Malabar-Spinat. Die restliche Piwi? Scheinen uninteressant….
(Weinstock und Pfingstrose jeweils im 4 Wochen Vergleich fotografiert)






